GartenCenter Giesebrecht KG  
Äpfel - Standard

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Wissenswertes über den Apfel

Denken Sie daran: 
"Ein Apfel pro Tag,
mit dem Doktor keine Plag."

Äpfel enthalten viel wertvolles Vitamin C,
mehr als 20 Mineralstoffe, Pektin, Ballaststoffe und Gerbsäuren für die gute Verdauung.
Sie stärken die Abwehrkräfte, haben wenig Kalorien und sind sogar für eine Schlankheitsdiät gut. 
Äpfel haben beruhigende Wirkung
und wirken gegen Migräne und Schlaflosigkeit, schützen die Herzarterien (Apfel-Obsttage für Herzkranke) und vor Gicht.
 Aufgrund ihrer Fruchtsäuren sagt man auch: "Äpfel sind die Zahnbürste der Natur", denn sie sorgen für kariesfreie, gesunde Zähne. Geriebene Äpfel sind ein altbewährtes Durchfallmittel. 

Der Urapfel der Menschheit dürfte eine sauere, harte Frucht gewesen sein, vom wilden Holzapfel bis zu den heutigen Tafeläpfeln war ein langer Weg. Durch Züchtung, Selektierung und Veredelung entstanden ständig neue Sorten oder alte Sorten werden verbessert. Die Heimat des Apfels ist Kleinasien, von dort aus kam er über Griechenland nach Italien, die Römer brachten ihn mit an den Rhein.  Zwar gab es in Germanien auch schon zuvor Äpfel, eben den Holzapfel, die Veredelungstechnik aber, das Pfropfen (lat. propagare = fortpflanzen), lernten die Germanen von den Römern.  Äpfel kann man weder durch Samen noch durch Stecklinge vermehren, alle Sorten müssen gepfropft werden. Die Unterlagen bestimmen die Qualität und den Ertrag des Baumes. Es gibt heute für jeden Boden und für jede gewünschte Größe des Baumes die passende Unterlage. Beim Kauf von jungen Apfelbäumen ist der Typ der Unterlage auf dem Markenetikett verzeichnet. Wie alle Obstgehölze sollten auch die Äpfel im Mai gedüngt werden, sie wachsen entsprechend ihrer Unterlage auf jeden Boden, vorzugsweise sollte er leicht sauer sein.(5,5 bis 6,5 pH)

Heute gibt es wahrscheinlich über 25 000 Apfelsorten in der Welt, über 70 % der Obsternte sind Äpfel. Wir unterscheiden heutzutage nicht nur nach Geschmack, sondern auch nach Reife und Lagerzeit.

Der Apfel begleitet Menschen schon seit Urzeiten, ist Symbol für Liebe, Fruchtbarkeit und Leben. 
Berühmt wurde der (Granat?)Apfel, den Eva Adam reichte...er mutierte im Christentum vom Lebensspender zum sündigen Objekt, Symbol für Vergänglichkeit, in allen Kulturen hoch geschätzt, war er grundsätzlich ein Symbol für die Erde und vielen Göttinnen zugeordnet wie Ischtar, Venus, Hera, Iduna.

Bei den Kelten ist  Avalon (die Apfelinsel) ein heiliger Ort, an Samhain (dem Hochfest der Kelten, die Nacht des 31.10 zum 1.11., heute eher als Halloweenfest bekannt, war der Apfel Symbol für Sterben und Wiedergeburt. 
Bei den Germanen wachte die Göttin Iduna über die goldenen Äpfel - die Asen aßen davon und erhielten ewige Jugend.
In Griechenland wurde der Apfel  berühmt, als Paris der schönsten Göttin einen Apfel geben sollte und durch die dadurch entstehende Eifersüchteleien den Trojanischen Krieg auslöste.

Ein Apfel zeigt halbiert in der Mitte ein Pentagramm – das war und ist ein magisches Symbol, als Reichsapfel steht er für die Herrschaft des Geistes auf der Erde

Der Apfel gilt als weiblich, die Birne als männlich bei der Geburt eines Mädchens wurde daher immer ein Birnbaum, bei einem Jungen ein Apfelbaum gepflanzt.

Der Apfelbaum wird aber auch als Orakelbaum betrachtet: man sagte mit seiner Hilfe den Verlauf von Leben und Tod voraus.
Aß man unmittelbar vor dem Tod noch einen Apfel, konnte die letzte Ölung nicht erteilt werden und man war auf ewig verdammt. 
Apfelbäume wurden auch vielfach mit Hexen und Unholden in Verbindung gebracht. 
Unter ihnen, wie unter vielen anderen Bäumen, tanzten Freitags die Hexen, so unter dem Hexenbäumle, ein Apfelbaum, in Rottenburg.
Der Apfel als Heilmittel
Äpfel enthalten die Vitamine A, B und C, der Gehalt an Vitamine schwankt je nach Sorte und Jahreszeit, außerdem enthält er organische Säuren (Dextrose, Pektine, Wachs, Salizylsäure, Gerbsäure) und die Spurenelemente Eisen, Kupfer, Mangan sowie die Mineralstoffe Kalium, Natrium und Kalzium.
Äpfel immer zimmerwarm und gemütlich essen, da sonst die Möglichkeit von Sodbrennen besteht, Schale immer mitessen, da sie gegenüber dem Fruchtfleisch ein Vielfaches an Vitamin C enthält.
Nach amerikanischen Forschungen halten zwei Äpfel pro Tag den Herzinfarkt auf, da sie Cholesterin abbauen und Vitamin E enthalten. 
Ein Apfel vor dem Schlafengehen verhindert Schlafstörungen, ein Apfel am Morgen hilft beim Wachwerden. Schwangerschaftsübelkeit am Morgen wird durch das Essen eines Apfels vor dem Aufstehen vermieden. Gebraten mit Honig helfen Äpfel bei Heiserkeit.

Bei Gicht wird das Trinken von Apfelschalentee empfohlen.

Aus geriebenem Apfel kann man Schönheitsmasken machen. Sie helfen aber auch bei Kopfschuppen. Bei rheumatischen Beschwerden macht man einen Wickel mit geriebenen Äpfeln. Bei einer akuten Entzündung kalt, bei einer chronischen Entzündung warm. Der Apfel gilt auch als Blutreinigungsmittel, er soll den Körper reinigen und sich daher bei Rheuma, Gicht, Leber- und Nierenkrankheiten, Arterienverkalkungen, Fettleibigkeit und Hautkrankheiten bewähren.

Ein  lang bewährtes Hausmittel ist der Apfelmost, der sogar noch mehr leisten kann als der Apfel. Er hilft, Fette abzubauen, indem er sie aufspaltet. Er soll sogar krebserregende Stoffe in geräucherten Speisen neutralisieren. Insbesondere für ältere Menschen ist dieser Most ein hilfreiches Mittel zur Kräftigung und Heilung.

Allein der der pure Apfelduft kann Erstaunliches bewirken. Friedrich Schiller hatte bekanntlich immer einen etwas angefaulten Apfel in seiner Schreibtischschublade, dessen Geruch ihn zu höchsten literarischen Leistungen inspirierte.

Äpfel regulieren die Verdauung - abhängig von der Zubereitung entweder stopfend: gerieben (inkl. Schale und Kerngehäuse!) hilft er bei (starkem) Durchfall, gut geeignet auch für Kinder! Während bei Verstopfung das Essen eines ganzen Apfels (möglichst einschliesslich Kernhaus, Ballaststoff!) empfohlen wird.

Der Kräuterheiler M. Messegue zitiert noch einen interessanten Spruch der mittelalterlichen Schule von Salerno, der zahlreiche bekannte Ärzte angehörten:

"Post pirum da putum,
Post pomum vade cacatum!"
(Nach der Birne- pipi, nach dem Apfel- kaka.)

Amerikanische Wissenschaftler konnten nachweisen, daß der Apfel den Menschen bis ins hohe Alter dynamisch hält, als Beweis dieser Theorie werden Napoleon, Bismarck und Churchill angeführt, die täglich eine große Menge Äpfel zu sich nahmen und dabei ein hohes Alter erreichten, wenn man dies zuließ!

In der Bachblütentherapie ist die Blütenessenz Crab Apple
Thema für die Selbstliebe, Reinigung, sie hilft Menschen, ihren Körper und ihr Aussehen anzunehmen, wichtig auch in der Pubertät oder wenn man dem gängigen "Schönheitsideal nicht entspricht, bei zwanghaften Verhalten in punkto Sauberkeit (Putzzwang, Duschzwang etc.), ist auch ein grosser Reiniger auf körperlicher Ebene.
Beim Halloweenfest in den USA wird das "Apfelfischen" gespielt. 
Jeder Teilnehmer setzt einen Apfel auf eine Wasserschale. Dann versucht jeder, einen Apfel mit Mund und Zähnen herauszufischen - der Eigentümer, dessen Apfel man fischt, wird der Ehepartner! 

Mit frdl. Genehmigung von Maria Mail-Brandt

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