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Unsere Kundenzeitschrift Ausgabe 1/2008




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FRÜHJAHRSBLÜHER

Je weiter das Frühjahr voranschreitet, umso mehr regt sich die Natur und immer mehr Pflanzen zeigen Ihre Blütenpracht. Dabei entwickeln sich die Monate April bis Mai zu einem wahren Wettlauf um die frühesten und schönsten Blüten im Garten.

Tulpen-Magnolie (Magnolia soulangiana) - Die beliebte Tulpen-Magnolia wächst mit ihren großen, kelchförmigen Blüten jedem Gartenliebhaber sofort ans Herz. Die schöne Blütenfarbe von tiefem Weiß bis zu feinem Rosa rundet das Erscheinungsbild ab. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 7 m gehört sie zu den hochwüchsigen Gartengehölzen. Sie bedarf einer geschützten Lage an sonnig-halbschattigem Standort. Tulpen-Magnolien werden ab einer Größe von 60  bis 80 cm im Container angeboten. Sie sind eine von zahlreichen Magnolien-Arten im Giesebrecht-Sortiment. Auch einige besonders seltene Magnolien-Sorten können Sie erwerben.

Kurilen-Kirsche (Prunus kurilensis) - Die Kurilen-Kirsche ist sicherlich eine der schönsten Frühblüher. Ihre Vielzahl an zunächst zartrosafarbenen, später weißen Blüten fällt schon aus weiter Entfernung ins Auge. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 3 m passt Sie hervorragend in jeden Hausgarten. Zudem ist sie sehr winterhart und überzeugt auch im Herbst noch mit einer wunderschönen Herbstfärbung des Laubes.

Zierquitte (Chaenomeles japonica) - Dieser niedrigwüchsige Strauch ist ein beliebtes Zierobst im heimischen Garten. Seine rot-orangen Blüten sind schön anzusehen, seine gelben Früchte haben einen hohen Zierwert. Die Pflanze ist gut frosthart und bevorzugt einen sonnigen Standort im Garten. Die Zierquitte ist erhältlich ab einer Größe von 30 bis 40 cm.

Weißes Immergrün (Vinca minor ‘Alba’) - Diese immergrüne Staude ist eine gut Bodendeckende Pflanze, mit zierlichen Blüten in reinem Weiß. Die Blüte zeigt sich ab  April. Das Weiße Immergrün bevorzugt einen halbschattigen Standort und kann bei guten Bedingungen bis zu 20 cm hoch werden.
 

WINTERBLÜHER

Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres hervorkommen und der Winter sich dem Ende neigt, beginnen auch in der Pflanzenwelt die ersten Aktivitäten. So fallen bei genauem Hinsehen sofort einige Pflanzen ins Auge, die in der noch kahlen Landschaft schon mit prächtig-bunten Blüten zu überzeugen wissen. Die Ankündigung des Frühlings und der das richtige Neujahr eines jeden Gärtners.

Zaubernuss (Hamamelis intermedia) – Dieser Winterblühende Strauch fällt durch seine besondere Blütenform und sein leuchtendes Gelb besonders auf. Die Blütezeit beginnt oft schon im Januar und kann bis in den April stehen. Die Zaubernuss ist sehr frosthart und kann an einem sonnig-halbschattigen Standort bis 3 m hoch werden. Zu beachten ist auch die attraktive Herbstfärbung. Die Zaubernuss ist erhältlich in den Größen ab 60 bis 100 cm im Container.

Winter-Jasmin (Jasminum nudiflorum) - Der Winter-Jasmin ist eine wunderschöne Kletterpflanze, die in herrlichem Gelb leuchtet. Die Blütezeit, begünstigt durch die gute Frosthärte der Pflanze ist von Januar bis April und somit ziemlich ausdauernd. Die Pflanzung an eine Rankhilfe ist für den Winter-Jasmin von Vorteil. Der Winter-Jasmin ist im Container gestäbt ab einer Höhe von 40 bis 60 cm bei uns erhältlich.

Winter-Schneeball (Viburnum bod. ‘Dawn’) - Der Winter-Schneeball ist eine der beliebtesten Schneeball-Sorten. Seine weiß-rosafarbenen Blüten, welche in den Monaten März/April zum Vorschein kommen, sind ein markantes Merkmal. Er liebt einen sonnigen Standort und kann eine Höhe von bis zu 3 m erreichen. Den Winter-Schneeball können Sie im Container ab einer Größe von 60 bis 80 cm erwerben.

Schwarze Christrose (Helleborus niger) - Diese Staude ist eine der wenigen Winterblühenden Arten. Sie hat große, weiß-runde Blüten und ist im Januar eine der ersten Blüten des Jahres. Sie kann bis zu 40 cm hoch wachsen und steht gern halbschattig-schattig. Ihr Laub ist immergrün, was auch in der blütenlosen Zeit eine attraktive Bepflanzung garantiert. Die Christrose finden Sie u.a. in Giesebrechts Stauden-ABC.

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KAMELIEN

Immergrüne Schönheit aus dem fernen Ostasien…

Die Kamelie (Camellia japonica) ist ursprünglich in Ostasien beheimatet und eng mit dem Teestrauch verwandt. In Europa sind Kamelien beliebte Zierpflanzen, die schon im 19. Jahr-hundert auf der Beliebtheitsskala ganz weit vorne zu finden waren. In Japan, wo die Kamelietsubaki genannt wird, hat sie eine weitere symbolische Bedeutung. Sie verliert ihre roten Blütenblätter einzeln, während noch der Schnee liegt, was an vergossene Blutstropfen erinnern soll. Daher wird die Blüte auch als Symbol von Tod und Vergänglichkeit gesehen. Es sind etwa 250 der immergrünen Strauch- und kleinen bis zu 20 m hoch wachsenden Baumarten bekannt. Die Pflanze ist sehr langlebig. Einige chinesische Kamelien werden auf älter als 1000 Jahre geschätzt. Die Kamelie blüht im Spätwinter bzw. Frühjahr. Die wilden Arten haben einfache, bis zu 14 cm große Blüten mit vorstehenden Staubblättern. Die Blütenblätter werden weiß, gelb, rosa oder rot. Vielfalt ist angesagt. Die Blätter des mit der Kamelie verwandten Teestrauchs (Camellia sinensis) dienen zur Herstellung von Grünem bzw. Schwarzem Tee. Öle werden aus der Art Camellia oleifera gewonnen. Die Nutzung von Kamelienholz ist relativ unbedeutend. Benannt wurde die Kamelie von Carl von Linné 1735 nach Georg Joseph Kamel, einem mährischen Jesuitenpater und Apotheker, der in Manila gearbeitet und ein Abbildungswerk über die Insel Luzon verfasst hat. Die Kamelie ist auch eine dankbare Zuchtpflanze, die oft an einigen Zweigen Mutationen bildet. Beispielsweise kann eine Pflanze an einem Zweig plötzlich die Blütenfarbe, Blütenform oder die Belaubung ändern. Bewurzelt man einen Steckling dieses Zweiges, bleiben die neuen Merkmale erhalten. Garten-Kamelien gedeihen am besten bei niedrigem ph-Wert des Bodens. Zur Verbesserung der Standortbedingungen bietet sich spezielle Rhododendronerde oder Torf an. Grundsätzlich sollte der Standort geschützt sein und. Hierbei heißt es Achtung: Kamelien begrüßen den Tag gern schattig und sollten deshalb im Frühjahr vor der Morgensonne geschützt werden. Diese erhöht ansonsten die Gefahr von Frosttrocknis, also begünstigt bei gefrorenem Boden die Verdunstung des Wassers während durch den Frost kein Wasser aus dem Boden nachgezogen werden kann. Nach der Einpflanzung der Kamelien in die Erde bietet sich in den ersten Standjahren ein ausreichender Winterschutz an. Als langsam wachsende Pflanze benötigt die Kamelie keinen jährlichen Schnitt. Und wenn nach einiger Zeit doch mal gekürzt werden muss, dann sollte dies äußerst vorsichtig getan werden. So schneidet man z. B. auch nur ganze Triebe ab. Kamelien kräftigen sich über den warmen Sommer, sammeln dort die Kraft für neue, herrliche Blüten. Ab Ende Februar sind Kamelien im Container erhältlich und können ganzjährig in Ihren Garten gepflanzt werden. Lassen Sie sich vom Fachbetrieb beraten...

Dürfen wir Ihnen eine kleine Auswahl vorstellen?

Über Geschmack lässt sich streiten. So hat jeder Kamelienfreund seine Lieblingssorte - der eine mag es eher gefüllt, der andere hat lieber eine offene Blüte. Viel gestritten wird bei Kamelien jedoch auch über die Winterhärte. Hier gibt es fast so viele Meinungen, wie Farben in einem Kameliengarten. Lassen Sie sich deshalb vor dem Kauf bzgl. Des Standorts und der Bodenverhältnisse ausführlich durch unsere Gärtner beraten.”

Daintiness - Die Daintiness ist eine Williamsii - Hybride. Die halbgefüllten, großen Blüten sind rosa. Der Wuchs ist locker aufrecht.

El Dorado - Camellia Hybride, Blüten päonienförmig, hellrosa, sehr groß, bis über 12cm Durchmesser, aufrecht wachsend, besticht durch ihren sehr guten Knospenansatz.

Dahlonega - Die Dahlonega ist eine Camellia japonica. Die cremefarbenen Blüten sind rosen-förmig. Der Wuchs ist schmal und aufrecht.

Dixi Knight - Camellia japonica, Blüten brillant tiefrot mit weißen Adern, päonienförmig, über 12cm groß, Blütenknospen dekorativ orangegrün, lockerer bis kompakter, aufrechter Wuchs.

Nächtliche Kühlperioden...

Kamelien brauchen zur Blütenbildung einen warmen hellen Standort im Sommer und zur Blütenqualität einen kühlen, möglichst frostfreien Standort unter plus 10°C (wobei Spitzen bis 40°C vertragen werden). Fehlen die nächtlichen Kühlperioden, z. B. wenn die Pflanze im Schlafzimmer oder gar im Wohnzimmer steht, so stirbt sie ziemlich schnell. Dauernde Temperaturen über 15°C sind im Winter gefährlich. Dennoch werden Kamelien sowohl als winter-hart als auch als Zimmerpflanze verkauft. Unsere Empfehlung: Glauben Sie dies besser nicht...

Blütenfeuerwerk...

Bei geschickter Sortenwahl entwickelt sich die Kamelie unter diesen Umständen zur Hochleistung und bringt von November bis Ende März ein Feuerwerk von Blüten in vielen Farben und Formen hervor. Kamelien brauchen Wärme im Sommer (zur Blüteninduktion) und eine Kälteperiode im Winter zur Blütenqualität und Dauer. Wird sie im Winter warm gehalten oder plötzlich warm gestellt, so kann sie ihre Blühleistung nicht bringen oder stirbt gar innerhalb von Wochen.

Zeit als Zimmerpflanze vorbei...

Kamelien hatten ihre Hochform als Zimmerpflanze im letzten Jahrhundert, als die gute Stube nur an Weihnachten geheizt wurde.  Heute gibt es kaum noch Zimmer, die unter 12°C gehalten werden können. Damit verbietet sich der Einsatz von Kamelien im Zimmer.

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OBSTGEHÖLZE DER NEUEN GENERATION

Sie sind schlank und passen perfekt in jeden Garten – sogar auf Terrasse und Balkon. Die Rede ist von einer faszinierenden Wuchsform unter den Obstgehölzen: dem Säulenobst. Säulenäpfel, Säulenbirnen oder Säulenkirschen sind ein stetig zunehmender, beliebter Trend. Ein aufrechter, schlanker Wuchs nimmt wenig Platz weg, bietet jedoch trotzdem reichlichen Ertrag für eine satte Ernte im Herbst. Eine echte Alternative zu den gängigen Busch- und Stammformen. Die resistenten und winter-harten Säulen erreichen, je nach Standort eine Wuchshöhe bis zu 3 Metern. Sie sind pflegeleicht und bedürfen nur weniger Schnittmaßnahmen, um seitlich austreibende Äste einzuschränken und die Wuchsform zu erhalten. Apfelsorten wie Arbat oder Red River, Birnensorten wie Concorde oder die Säulen-Süßkirsche Sylvia sind dabei die populärsten Vertreter.
 

WALNUSSBAUM

Dem Menschen ein guter, alter Freund…

Das Kuratorium „Baum des Jahres“ hat abgestimmt: die Walnuss (Juglans regia) ist der Baum des Jahres 2008! Sie tritt damit die Nachfolge der Wald-Kiefer an, die in 2007 noch diesen ehrwürdigen Titel tragen durfte. „Endlich“, werden viele Baumfreunde sagen, bedeutet die Art-Bezeichnung regia schließlich nichts anderes als „königlich“. Und entsprechend ist die Walnuss für Hobbygärtner schon lange eines der beliebtesten Obstgehölze für den heimischen Garten. Und das nicht nur wegen ihrer großen und äußerst schmackhaften Nüsse, die besonders in der Adventszeit gerne geknabbert werden, sondern vor allem, weil die Walnuss eine einfach liebenswerte Baumart ist. Ihr wertvolles Holz, die feine Verfärbung der Rinde zu einem schimmernden Silberton und ihr sattes Blattgrün runden die charakteristische Erscheinung der Walnuss ab. Dabei besticht die Walnuss ansonsten eigentlich eher durch ihre (vielleicht königliche) Bescheidenheit, bildet sie doch recht spät im Jahr erst Ihr Blattwerk aus und wirft dieses im Herbst schon früh wieder ab. Dabei verzichtet sie auch auf auffällige Blüten oder eine bunte Herbstfärbung. Zudem ist ihr Wuchs eher knorrig. Doch diese Bescheidenheit macht Sie auch gleichzeitig so unverwechselbar. Die Blätter des Nussbaumes sind gefiedert, d.h. an einer Blattspindel, dem verlängerten Blattstiel, sitzen 5 bis 9 Fiederblättchen, die alle zusammen das 20 bis 40 cm große Blatt bilden.

Sie haben Fragen zur Walnuss? Unsere Baumschulgärtner beraten Sie natürlich gerne weiter.

In der Baumschule finden Sie Walnüsse in verschiedenen Wuchsformen, als Busch oder Hochstamm in verschiedenen Stammstärken. Die optimale Pflanzzeit ist in der Herbstsaison von Oktober bis zum Frühjahr (März/April).

Die Bäume des Jahres seit 2000 im Überblick:

2008: Walnuss
2007: Wald-Kiefer
2006: Schwarz-Pappel
2005: Rosskastanie
2004: Weiß-Tanne
2003: Schwarz-Erle
2002: Wacholder
2001: Esche
2000: Sand-Birke

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PFLANZENSCHUTZ

Wenn wir von ‘präventivem Pflanzenschutz’ sprechen, dann raten wir Ihnen im Allgemeinen schon bei der Standortwahl und vor allem beim Düngemittel sicherzustellen, dass Ihre Pflanze stets optimale Bedingungen genießen kann. Los geht`s mit der Pflanzenauswahl: Achten Sie bei Obst, Rosen, usw. bitte auf resistente Sorten und setzen Sie besonders auf heimische Pflanzen, da diese am besten mit den Standortbestimmungen klar kommen.

Die richtige Standortwahl...

Ein wichtiges Augenmerk sollten Sie auch auf die Standortwahl legen. Beachten Sie hierbei die Bodenansprüche der jeweiligen Pflanze. Nehmen Sie den Boden ganz besonders unter die Lupe! Ist er sandig? Durchlässig? Schwer? Besteht eventuell die Gefahr der Staunässe? Wie schaut es mit den Lichtverhältnissen aus? Ist der Standort sonnig, halbschattig oder schattig? Was braucht Ihre Pflanze? Bei windgeschützten Standorten beachten Sie bitte die Gefahr von Pilzkrankheiten. Pilze gehören definitiv zu den artenreichsten Organismen überhaupt. Experten sprechen von einigen Hundert-tausend Arten. In feuchten Klimazonen finden Pilze die besten Bedingungen. Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Wahl des richtigen Standorts ist der PH-Wert des Bodens. Erkundigen Sie sich beim Fachmann, welcher PH-Wert gut für die von Ihnen gewünschte Pflanze ist. Gerne beraten wir Sie auch in dieser Hinsicht. Lassen Sie sich von unseren ausgebildeten Gärtnern bei uns beraten.

Die Pflanzendüngung...

Bei der Pflege Ihrer Pflanzen achten Sie bitte auf die Wahl des richtigen Düngers. Dünger versorgt Ihre Pflanze optimal,  stärkt sie und verringert die Krankheitsanfälligkeit. Aber Vorsicht: Bei Düngung mit Stickstoff nicht übertreiben! Die Gefahr von Blattläusen und Pilzkrankheiten ist gegeben! Was viele nicht wissen: Ein Gartenboden kann auch mit Kompost überdüngt werden. Bundesweite Untersuchungen haben gezeigt, dass die meisten unserer Gartenböden extrem überversorgt sind, vor allem mit Phosphat und Kali und mit Stickstoff. Daher sei grundsätzlich, auch bei Einsatz von organischen Düngern, empfohlen, den Boden etwa alle vier bis fünf Jahre untersuchen zu lassen.

So genannte Nützlinge...

Im Rahmen des Pflanzenschutzes dürfen weiß Gott nicht alle Schädlinge bekämpft werden. So genannte ‘Raubinsekten’, wie beispielsweise Marienkäfer, sind gut für Pflanzen, benötigen aber Futter. Bei der Auswahl der Pflanzen ist daher auch darauf zu achten, dass abwechselnd blühende Pflanzen im Garten angeordnet werden. So verlängert sich der Zeitraum, in dem Nutzinsekten Futter finden. Was Sie tun können: Bestimmte Tierarten sollten Sie also in jedem Falle schützen, fördern und erhalten. Dies ist eine maßgebliche Aufgabe des vorbeugenden Pflanzenschutzes. Schaffen Sie Schlupfwinkel für Nützlinge und reduzieren Sie den Einsatz chemischer Pflanzen-schutzmittel auf ein Minimum. Ziehen Sie bei der Verwendung von chemischen Pflanzenschutzmitteln Nützlingsschonende Präparate vor. Tolerieren Sie einen gewissen Befall mit Schädlingen als Nahrungsquelle für die Nützlinge und bauen Sie blühende Pflanzen als Nahrungsquelle für sie an. Erhalten Sie diese und legen Sie darüber hinaus Laub- und Steinhaufen als Verstecke für Igel an. Stellen Sie Nistkästen, Tränken und Winterfütterung für Vögel auf.

Weniger ist mehr...

Konzentrieren Sie sich aber beim Thema Pflanzenschutz nicht nur auf die Nützlinge, auch eine bewusste Beeinflussung des Klimas trägt zum gewünschten Erfolg bei. Nützlich sind hierbei wider-standsfähige Pflanzensorten bei. Ihre Arbeiten am Boden selber sollten auf ein Mindestmaß beschränkt werden, denn intensives Fräsen des Bodens kann die Beschaffenheit des Erdreichs erheblich verschlechtern. Unser Tipp: Achten Sie auf eine ganzjährige Bodenbedeckung und bauen Sie Zwischenfrüchte an. Das verbessert die Bodenstruktur und sorgt für eine Regeneration des Bodens. Netter Nebeneffekt: Der Unkrautwuchs wird vermindert...

Giesebrecht Garten & Pflanzen

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