Unsere aktuelle Kundenzeitschrift
(ältere Ausgaben siehe
Archiv)
hier als PDF-Datei herunterladen
Liebe Gartenfreunde,
„den Sommer genießen“, wer möchte das nicht? Zum perfekten
sommerlichen Genuss gehört ein perfekter Garten. Denn wo ist der Sommer
schöner als im heimischen Grün? Entspannt inmitten blühender
Schönheiten sitzen und die Sonne (oder den Schatten) genießen,
dazu duften Kaffee und Kuchen oder es lockt ein abendliches Grillvergnügen
mit der Familie und guten Freunden.
In unserem Gartencenter erwarten Sie in den nächsten Wochen
zahlreiche dieser blühenden Schönheiten. Angefangen mit Sommerblumen
für Beet & Balkon, unserem riesigen Stauden-Sortiment und natürlich
unserer großen Auswahl an Rosen aus der eigenen Baumschule. Unsere
Gärtner geben Ihnen dabei jederzeit gerne hilfreiche Ratschläge
für die richtige Auswahl und haben zudem immer die passende Erde,
den perfekten Dünger und den richtigen Tipp zum Pflanzenschutz für
Sie parat.
In der 2. Ausgabe unserer Kundenzeitschrift möchten wir Ihnen
den Sommer schon mal näher bringen. Genießen Sie den Sommer
mit uns!
Ihr Wolf-Dieter Giesebrecht
Sommerblumen
Was wäre ein Sommer ohne die Vielfältigkeit und Farbenfreude
seiner innigsten Begleiter – Sommerblumen für Beet & Balkon sorgen
für viel Abwechslung und vermitteln das richtige sommerliche „Feeling“
– in jedem Garten. Und wer kennt sie nicht – z. B. Petunien, Margeriten
oder Eisbegonien. Schauen Sie doch mal, was Ihnen unser Gärtner empfehlen...
Margeriten
(Argyranthemum frutescens)
Der Klassiker für sonnige Standorte! Margeriten blühen
in rosa, weiß, gelb und rot von Mai bis zum Spätsommer. Der
dichte Blütenflor macht aus Ihnen eine der beliebtesten Sommerblumen.
Fleißiges
Lieschen (Impatiens walleriana)
Für schattige Standorte geeignete Pflanze mit starker Blütenbildung.
Kann auch sehr gut als blühender Bodendecker eingesetzt werden. Blütezeit
ist von April bis zum Herbst.
Surfinie
(Petunia ‚Surfinia’)
Sehr widerstandsfähige Sommerblume für sonnige bis halbschattige
Standorte. Besitzt eine markante Blütenform, welche von Mai bis September
begeistert.
Eisenkraut
(Verbena)
Schöne Sommerblume für sonnige bis halbschattige Standorte
mit hoher Windverträglichkeit. Eisenkraut blüht von Mai bis September.
Info:
Sommerblumen zählen zu den einjährige, krautigen Pflanzen.
Sie keimen während einer Vegetationsperiode aus dem Samen, bilden
die oberirdischen Pflanzenmerkmale (Blattwerk, Blüten) aus und
bringen neuen Samen zur Reife. Die Blütezeit liegt zumeist in den
Sommermonaten. Ist der Samen gereift, sterben die Pflanzen ab. Entsprechend
bilden sie keine Überwinterungsorgane wie beispielsweise Knollen.
Sie vertragen keinen Frost und ihr Lebenszyklus kann durch frühen
Frost verkürzt werden. Sommerblumen, auch häufig als Beet- und
Balkonpflanzen bezeichnet, sind beliebte Kulturen für die Bepflanzung
von Beeten sowie Kübeln und Kästen für Terrasse und Balkon.
Man kategorisiert sie in Ihrer Neigung zu sonnigen oder schattigen Standorten.
Da Sommerblumen zumeist in Kübeln oder Kästen gepflanzt
werden haben sie nur eine begrenzte Nährstoffzufuhr. Eine ausreichende
Bewässerung und eine zusätzliche Düngung sind ratsam. Unsere
Gärtner beraten Sie hier beim Kauf gern ausführlich.
Rosen
Kein gutes Wort, das noch nicht über die Rose geschrieben oder
gesprochen wurde – ihre Anmut in Form und Farbe haben Sie schon vor Jahrhunderten
bis zum heutigen Tage zur unangefochtenen Königin unter den Blumen
gemacht. Darum zählen Rosen auch zu den beliebtesten Pflanzen für
den sommerlichen Garten. Es empfiehlt sich besonders auf gute Pflanzenqualität
aus der Baumschule zu achten und durch richtige Pflege und abgestimmten
Pflanzenschutz eine lange Lebensdauer zu garantieren. Die Baumschulgärtner
in unserem Gartencenter informieren Sie sehr gerne. Denn nichts kann man
im Sommer mehr genießen, als einen zarten Rosenduft, der durch den
Garten weht…
Beetrosen
Kompakter Wuchs und eine beeindruckende Wirkung als Gruppenpflanzung
sind die hervorstechenden Merkmale der Klasse der Beetrosen. Sie eignen
sich in Kombination mit klassischen Begleitpflanzen wie Lavendel (Lavandula
angustifolia) und Salbei (Salvia nemerosa) besonders zur „duftintensiven“
Gestaltung von Beeten. Die Farbenvielfalt der Beetrosen, von Beige wie
bei der „Lions Rose“, über die Rosatöne von „Leonardo da Vinci“
und „Fortuna“ bis zu sattem Rot der Sorte „Mariandel“, bietet zudem reichlich
Spielraum für eine farbenfrohe Optik.
Tipp: Zwergwüchsige Rosen wie die violette Sorte „Lupo“ oder
die lachsfarbene „Coco“ eignen sich auch zur Kübelbepflanzung.
Edelrosen
Die Klasse der Edelrosen charakterisiert sich durch einzelne, große
Blüten in kräftige Farben. Sie wirken nostalgisch verträumt
und geben jedem Garten einen Hauch der stilechten, englischen Gärten.
Zusammen mit einer abgestimmten Begleitbepflanzung lässt sich jeder
Garten verzaubern. Mit ihren langen Stielen sind sie auch als Schnittrose
ein perfektes Geschenk aus dem eigenen Garten. Stark duftende Sorten wie
„Andre le Notre“ oder „Candlelight“, die Romantica-Sorte „Michelangelo“
oder die formschöne „Schloss Ippenburg“ sind beliebtesten Edelrosen.
Kletterrosen
Kletterrosen lieben es besonders, luftige Höhen zu erklimmen.
Sie zählen dabei zu den Spreizklimmern, d. h. Sie besitzen keine Haftelemente
sondern ranken sich mit Ihren Trieben um haltbietende Stellen an Häuserwänden
und Rosenbögen. Wuchshöhen von bis zu 5 m sind dabei keine Seltenheit.
Ihre Blüten sind meistens etwas größer und sehr zahlreich
in Büscheln. Ob im klassischen Dunkelrot wie bei der 'Santana' oder
die schneeweiße 'Ilse Krohn'. Kletterrosen gibt es in vielen
Farben und Formen passend für jeden Garten. Besonders fleißige
Züchtungen sind die sog. Ramblerrosen, welche mit Höhen von bis
zu 10m die absoluten Kletterexperten sind. Hierzu gehört die reinweiße
Sorte 'Bobby James', welche durch Ihren starken Duft und eine Wuchshöhe
von bis zu 7 m begeistert. Die Sorte ' Veilchenblau' findet dank ihrer
dunkelvioletten Blüten und einer Wuchshöhe von bis zu 10 m immer
neue Bewunderer. Ob nun Rambler oder normale Kletterrose, sie bringen ein
verwunschenes Flair in Ihren Garten, vor allem, wenn sie mit anderen Kletterpflanzen
wie beispielsweise Clematis oder Akebia kombiniert werden.
Strauchrosen
Die Strauchrosen mit ihrem aufrechten, dichten Wuchs können
je nach Sorte auch bis zu 3 m hoch werden. Je nach Sorte haben Sie edle
und nostalgische Blütenformen, können aber auch kleine, vielblütige
Büschel besitzen. So finden sich unter den Strauchrosen mit englische
Rosen wie die gelb-blühende „Graham Thomas“ oder die apricot-farbene
„Charles Austin“ richtig edle Vertreter ihrer Zunft. Aber auch reichblühende
Sorten wie die reinweiße Sorte „Schneewittchen“ oder die rosafarbene
Märchen-Rose „Cinderella“ gehören zu ihrem Kreise. Strauchrosen
sind perfekt zur Einzelstellung oder zur Bepflanzung neben Gebäuden
oder Gartenlauben geeignet. Sie lassen sich dort hervorragend mit Rosenstäben
und farbigen Rosenkugeln kombinieren.
Bodendeckende Rosen
Wer eine größere Fläche effektiv und optisch ansprechend
bepflanzen möchte, sollte zu bodendeckenden Rosen greifen. Diese Rosen
sind nicht sehr hochtreibend, wachsen oft in Bogenform und können
dadurch einen breite Wirkung erzielen. Mit einem üppigen Blütenflor
bieten sie zudem ein äußerst beeindruckendes Bild. Darüber
hinaus zeichnen sie sich durch eine hohe Robustheit aus. Beliebte Sorten
sind die rosafarbene „Palmengarten Frankfurt“ oder die gelbe „Loredo“.
Für ein flächendeckendes Weiß eignet sich die Sorte „Aspirin“
mit ihren gefüllten Blüten besonders gut.
Rosenpflege
Da alle Rosen viel Wasser und eine gute Nährstoffversorgung
benötigen, stehen Sie ungern auf sandigen Böden. Für eine
optimale Versorgung, insbesondere der Blüten, empfiehlt sich zudem
unbedingt eine zusätzliche Düngung mit speziellem Rosendünger.
Achten Sie beim Pflanzen Ihres neuen Lieblings darauf, dass die
Veredelungsstelle sich unter der Erdoberfläche befindet. Durch die
Verbesserung des Erdreiches durch die Verwendung von Rosenerde sorgen Sie
für die richtige Wohlfühlatmosphäre und Erhöhen den
Anwachserfolg.
Der Rückschnitt der Rosen wird jährlich im Frühjahr
vor dem neuen Austrieb durchgeführt. Beet- und Bodendeckerrosen können
radikal bis kurz über der Erdoberfläche zurückgeschnitten
werden. Dies verstärkt den anschließenden Neuaustrieb und sorgt
für kompakten Wuchs. Triebe von Kletter- und Strauchrosen sollten
um ca. 1/3 eingekürzt werden. Bei Strauchrosen empfiehlt es sich zudem,
verholzte Triebe komplett zu entfernen.
Bei Befall mit Blattläusen und Pilzkrankheiten bleibt Ihnen
manchmal nichts anderes übrig, als der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.
Unsere Gärtner beraten Sie gern ausführlich, damit sie mit dem
geringsten Einsatz die beste Wirkung erzielen. Im Winter ist es wichtig
die Veredelungsstelle vor dem Erfrieren zu schützen. Dafür verwenden
sie am besten Fichtenreisig oder Laub. Für Ihre Stämmchen eignen
sich Jute oder Flies. Achtung: verwenden Sie niemals Plastik! Plastik verhindert
den Gasaustausch und Krankheitserreger haben beste Bedingungen um sich
auszubreiten.
Stauden
Stauden-Tage vom 10.17-5.2008 - mehr Infos unter 02306-40515!
Willkommen in der bunten Welt der Stauden! Mit über 300 Arten
und Sorten an Stauden findet man in unserem Gartencenter eine Auswahl,
die sich sehen lassen kann. Dabei ist die richtige Standortwahl entscheidend,
um ein farbenfrohes und abwechslungsreiches Zusammenspiel der einzelnen
Staudenarten zu erzielen. Unsere Gärtner laden Sie ein, einen abwechslungsreichen
und faszinierenden Teil der Pflanzenwelt kennen zu lernen.
Die Welt der Stauden ist bunt und vielfältig. Dadurch erfreuen
Stauden mit Ihren zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten jedes Gärtnerherz.
Doch auf den richtigen Standort kommt es bei der Auswahl der passenden
Stauden an. Stauden als krautige Pflanzen können sehr gut überwintern.
Sie haben ein Überwinterungsorgan, d. h. Sie schützen sich in
der kalten Jahreszeit vor Frost und anderen unangenehmen Einflüssen,
in dem sie sich weit in den Boden zurückziehen. Zu diesen Überwinterungsorganen
gehören z. B. Knollen oder Rhizome. Da bei allen krautigen Pflanzen
die oberirdischen Pflanzenteile wie Stengel, Laub oder Blüten nicht
verholzen, werden diese im Winter abgeworfen. Durch diese Überwinterungstechnik
überleben Stauden die Frostzeit und können sich zu Beginn der
nächsten Vegetationsperiode erneut ausbilden. Die Stauden zählen
deshalb zu den mehrjährigen Pflanzen.
Die Verwendung der Stauden ist, wie eingangs bereits erwähnt,
äußerst vielseitig. Um eine logische Einteilung vorzunehmen,
unterscheidet man die Stauden hauptsächlich nach Ihrem bevorzugten
Standort oder nach Ihrer Blütezeit.
Beetstauden
Beetstauden haben ein richtig sonniges Gemüt. Sie vertragen
viel Sonne, benötigen deswegen aber auch viel Wasser und Nährstoffe.
Bei der Pflanzung ist deshalb auf einen lockeren und nährstoffreichen
Boden zu achten um eine genügende Versorgung zu gewährleisten.
Durch eine gezielte Düngung kann dem effektiv nachgeholfen werden.
Eine ausreichende Bewässerung durch regelmäßiges Gießen
sollte unbedingt beachtet werden. Zu den beliebtesten Beetstauden gehören
Sonnenbraut (Helenium), Lavendel (Lavandula angustifolia), Flammenblume
(Phlox paniculata) und Sonnenhut (Rudbeckia).
Schattenstauden
Auch in weniger sonnigen und ganzzeitig schattigen Bereichen fühlen
sich eine große Anzahl Stauden pudelwohl. Sie lieben einen feuchten
und nährstoffreichen Boden und benötigen wenig bis gar keine
Sonneneinstrahlung. Mit der richtigen Düngerdosis kann etwaigen Mangelerscheinungen
im Boden vorgebeugt werden. Populäre Vertreter der Schattenstauden
sind die Funkien (Hosta), Anemonen und der Fingerhut (Digitalis).
Steingartenstauden
Die Arten und Sorten aus der Gruppe der Steingartenstauden sind
echte Lebenskünstler. Sie benötigen wenig Wurzelraum, kaum Wasser
und Nährstoffe. Durch ihren ursprünglichen Standort im Hochgebirge
sind sie an extreme Witterungsbedingungen und starke Sonneneinstrahlung
angepasst. Daher eignen sie sich hervorragend für Trockensteinmauern
oder als Dachbegrünung. Zu besonders schönen vertreten gehören
der Spinnenweb-Dachwurz (Sempervivum arachnoides), der mit einem feinen
Netz überspannt ist, oder der gelb leuchtende Mauerpfeffer (Sedum
acre 'Aurea').
Gräser
Sehr dekorative Gestaltungsmöglichkeiten bieten sich dem Gärtner
mit Gräsern. Sie überraschen mit einer unerwarteten Farbenvielfalt
und Wuchsfreude. Da sie ihr Laub im Winter behalten, bieten sie auch in
der tristen Jahreszeit noch einen schönen Blickfang in Ihrem Garten
und dienen Tieren Unterschlupf. Darüber hinaus zählen Gräser
zu den pflegeleichten Kulturen, die neben einem Rückschnitt im Frühjahr
wenig Arbeit machen. Wunderschöne Gräser sind das Pfeifengras
(Molinia) und das Lampenputzergras (Pennisetum). Für Abwechslung sorgen
z. B. die gelbbunte Segge (Carex morrowi ‚Variegata’) oder das gestreifte
Zebragras (Miscanthus sinensis 'Zebrinus')
Obst im Sommer
Der Garten bietet neben den blühenden und duftenden Freuden für
Augen und Nase auch einiges für einen schmackhaften Genuss. Verschiedene
fruchtige Köstlichkeiten lassen sich ganz einfach selber ziehen und
sorgen für frische Erntemöglichkeiten im eigenen Grün. Die
Sommermonate sind dabei die beste Erntezeit! Und wo kann es besser schmecken
als im eigenen Garten?
Säulenkirsche ‚Sylvia’
Säulenobst als Trend der letzten Jahre hat längst Einzug
in unsere Gärten erhalten. Durch die äußerst schlanke Wuchsform
und hohe Resistenz gegen Krankheiten und Witterungseinflüsse passen
sie perfekt in jeden Garten. In den Sommermonaten sticht die Säulenkirsche
besonders hervor: sie trägt ab Ende Juni ihre großen, dunklen
Früchte. Der Ertrag ist hoch, der Geschmack unvergleichlich. Damit
findet der Gartenfreund im Sommer süßen Genuss zum Naschen zwischendurch
– und die Kleinen erfreuen sich beim nächsten Kirschkern-Weitspuck-Wettbewerb.
Die Pflanzen sind im Container ganzjährig pflanzbar.
Erdbeeren (Fragaria)
Diese fruchtigen Gartenlieblinge sind eine der ältesten Obstkulturen
der Menschheit. Schon in der Steinzeit wurden Erdbeeren gezielt angebaut
um zu Ernährungszwecken zu dienen. Heute findet man sie als leckere
Zugabe zu Eis oder auf Kuchen. Ihr Geschmack ist unverwechselbar und wirkt
erfrischend im Sommer. Was viele jedoch nicht wissen: Erdbeeren zählen
nicht zum Beerenobst, sondern zu den Sammelnussfrüchten. Bei Ihnen
handelt es sich um mehrjährige, krautige Pflanzen, ähnlich den
Staudengewächsen. Sie bilden kleine, weiße Blüten aus,
Ihr Blattwerk ist sattgrün. Die Früchte tragen Sie in der Zeit
von Juni bis Juli. Doch nicht nur der Mensch findet Gefallen an den „Guten
Roten“ – auch verschiedene Tierarten wie Füchse, Dachse oder Amseln,
sowie zahlreiche Insekten werden im Wald von den Früchten angelockt.
Die populären Sorten Senga Sengana, Korona und Ostara sind ab August
im Gartencenter Giesebrecht erhältlich.
Beerenobst
Für fruchtigen Genuss eignet sich nichts besser als die Klassiker
des Beerenobstes: Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren oder die ausgefallene
Jostabeere. Auch hier zeigen einige Sorten ihre Beerenpracht im Sommer
und sorgen so für reichlich Abwechslung für die Geschmacksnerven.
Für leckeren Kuchen oder einfach so mal zwischendurch – die eigene
Ernte schmeckt immer gut.
Die Himbeere (Rubus idaeus) beispielsweise bietet gleich eine ganze
Vielzahl an sommertragenden Sorten. So trägt die Sorte Rubacca ihre
roten, mittelgroßen Beeren bereits Anfang Juli. Die Sorte eignet
sich mit Ihrer Anspruchslosigkeit hervorragend für problematische
Standorte. Oder mal was anderes: die goldfruchtige Sorte „Golden Queen“
trägt Anfang August und bietet geschmacklich und optisch einen Hochgenuss.
Ein Highlight ist die Neuzüchtung „Himbo Top“, eine großfruchtige
Sorte mit sehr hohem Ernteertrag. Und der Geschmack ist unverwechselbar.
Nach dem Tragen sterben die abgeernteten Triebe der Himbeere ab.
Es ist deshalb wichtig, diese Triebe nach der Ernte stark zurück zu
schneiden. Über den richtigen Schnitt informierten Sie unsere Beerenobst-Profis
gern.

Johannisbeeren (rote Sorten: Ribes rubrum – schwarze Sorten: Ribes
nigrum) gehören gleichfalls zum „beerigen“ Sommer-Vergnügen.
Schon allein optisch sind Sie mit Ihren als Trauben wachsenden, vielen
Früchtchen sehr ansprechend. Zu de besten „Roten“ zählen die
frühreife Sorte „Jonkher van Tets“ sowie die mittelreife Sorte „Rovada“.
Die mehltauresistente „Titania“ ist bei den „Schwarzen“ die am meisten
verbreitete Sorte.
Stachelbeeren (Ribes uva-crispa) sind den Johannisbeeren sehr ähnlich
und tragen aufgrund Ihrer stacheltragenden Äste den Namen zu recht.
Doch die schmackhaften Früchte sind der Lohn für den einen oder
anderen Piekser bei der Ernte. Grünfruchtige Sorten wie „Invicta“
oder die rote „Rolonda“ können ab Mitte/Ende Juni geerntet werden.
Unsere
Homepages:
giesebrecht.com
/ giesebrecht-shop.de / niederadener-baumschulen.de
|