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Außergewöhnliche Pflanzen: |
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| Hartriegel (Cornus)
Diese Gattung präsentiert sich jetzt eindrucksvoll mit Pflanzenschätzen, die einen Ehrenplatz im Garten verdient haben. Das sind vor allem die ursprünglich in Nordamerika heimischen, reich blühenden Blumen-Hartriegel (Cornus-florida-Sorten) und die etwas später im Juni blühenden Japanischen Blumen-Hartriegel (Cornus-kousa-Sorten). Diese Ziergehölze sind etwas ganz Besonderes: Ihre eigentlichen Blüten sind klein und unscheinbar, sie werden aber von auffallenden, großen Hochblättern umgeben. Diese Blätter sind nicht grün, sondern je nach Sorte weiß, rosafarben oder rot. Sie gehören aus botanischer Sicht nicht zur Blüte, sondern sind jeweils zu viert zusammenstehende, farblich veränderte Blätter, die die kleinen Blüten anfangs schützend umgeben und dann, wenn sie sich entfaltet haben, mit ihrer auffallenden Farbe Bestäuber anlocken. Reichblühende Vielfalt Die Blumen-Hartriegel sind oft so blühfreudig, dass ihre grünen Blätter unter einem Meer aus weißen oder rötlichen Hochblättern kaum zu sehen sind. Außergewöhnliche Kostbarkeiten mit rosaroten Hochblättern sind zum Beispiel der etwa vier bis sechs Meter hohe, breit ausladend wachsende Rote Blumen-Hartriegel (Cornus florida ’Rubra’) und die circa drei bis vier Meter hohe Sorte ’Cherokee Chief’. Der Japanische Blumen-Hartriegel Cornus kousa ’Satomi’ bietet ein besonderes Farbenspiel: Seine Hochblätter sind anfangs cremefarben und färben sich im Verlauf der Blütezeit je nach Lichtintensität rötlich bis kräftig rosarot. Im Halbschatten ist die Farbe nicht so ausgeprägt wie an einem sonnigen Standort. ’Satomi’ wird vier bis sechs Meter hoch und fällt durch die etagenartig angeordneten Zweigpartien auf. Im Spätsommer beeindrucken die Blumen-Hartriegel mit auffallenden, scharlachroten Früchten, im Herbst mit einer leuchtend roten bis rotvioletten Blattfärbung. |
Baum mit mediterranem Flair
Maulbeerbäume können mehrere hundert Jahre alt werden und
sind auch in anderer Hinsicht beeindruckend: Der Weiße Maulbeerbaum
(Morus alba) ist eine uralte Kulturpflanze. In China wird dieser Baum schon
seit mehr als 4.000 Jahren gepflanzt. Dort dienen die papierdünnen
Blätter als Futter für Seidenraupen. Maulbeerbäume wurden
zu diesem Zweck auch in Europa eingeführt: Sie wachsen sogar in den
Gärten der Queen, als Erinnerung an einen botanischen Irrtum. In England
wurden im 17. Jahrhundert Maulbeerbäume gepflanzt, um eine eigene
Seidenindustrie aufzubauen. Der Versuch scheiterte jedoch, weil irrtümlicherweise
der Schwarze Maulbeerbaum (Morus nigra) ausgewählt wurde, der nicht
als Futterpflanze für die Seidenraupen geeignet war. In Deutschland
wird diese Art schon seit dem Mittelalter in wintermilden Regionen als
Haus- und Hofbaum gepflanzt. Der Weiße Maulbeerbaum ist frosthärter
und kann Temperaturen bis – 20 °C vertragen, ohne Schaden zu nehmen.
Besonders schön und empfehlenswert ist der Platanenblättrige
Maulbeerbaum (Morus alba ’Macrophylla’). Er wird etwa 10 Meter hoch und
gedeiht am besten an einem sonnigen, warmen Standort auf normalem, gut
wasserdurchlässigem Gartenboden.
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Goldgelbe Blüten
Ein Goldstück im wahrsten Sinne des Wortes ist das Johanniskraut
mit seinen leuchtend gelben Blüten.
PdM |
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| Diese Kampagne ist eine deutsch-niederländische Kooperation und wird vom Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V., der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH, dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL), dem Bund deutscher Staudengärtner (BdS) und der Plant Publicity Holland (PPH) gemeinsam getragen. "Der Garten bewegt mich" ist eine Weiterentwicklung der Initiative "Pflanzen des Monats" und wird seit Oktober 2006 drei Jahre lang von der Europäischen Union gefördert. | ||||
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