Obsttag-Besucher
ließen Früchte bestimmen
Pflanzenschutzdoktor
beriet Hobbygärtner
Niederaden
(na)-Ein Paradies.für Kleingärtner bot sich am Samstag den Besuchern
der Baumschule Giesebrecht in Niederaden. Das Gartencenter hatte zum Obst-
und Kürbistag eingeladen.
Weit
über 3000 Besucher strömten über den Tag verteilt auf den
Hof, um neue Obstzüchtungen zu entdecken,eigenes Obst bestimmen zu
lassen oder sich einfach mit ausgefallenen Obstsorten den Gaumen verwöhnen
zu lassen. Passend zum bevorstehenden Halloween Feststand der Kürbis
neben dem Obst im Mittelpunkt des Tages.
Die
Fachkräfte am Kürbisstand des Landesverbandes Westfalen und Lippe
entführten die Besucher in die Welt der aus Amerika stammenden Früchte.
Die meisten denken bei einem Kürbis an eine riesige orangefarbene
Frucht, doch es gibt ihn in einer unerdenklichen Vielzahl von Farben und
Größen.
Bekanntheit
So
gelangten besonders die kleineren, teils gefleckten oder gestreiften Zierkürbisse
bei
uns zu Bekanntheit. Jedoch kann auch das Fruchtfleich vielseitig zu bereitet
werden.
Es
kann gekocht, fritiert, gebraten, püriert oder sauer eingelegt werden.
Die
Besucher zeigten besonders Interesse an den neuesten Obstkreationen. Zu
dem circa 200 Sorten umfassenden Sortiment gehören neben allgemein
verbreiteten Standardsorten auch Regional- und Liebhabersorten.
Kleingärtner
informierten sich besonders über solche Pflanzen, die durch ihre gesteigerte
Krankheitsresistenz gut für die Zucht geeignet sind. Aber auch neueste
Züchtungen zogen die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich.
Veredlung
Wie
in den Jahren zuvor machten die Lüner besonders von der Möglichkeit
Gebrauch, Obstsorten aus dem heimischen Garten von dem Obstspezialisten
bestimmen zu lassen. Eine Vorführung zur Veredlung von Obstbäumen
traf ebenso auf reges Interesse wie der Obstbaumschnitt.
Viele
Bürger informierten sich beim "Pflanzenschutzdoktor".Auch an dasVergnügen
der Kinder wurde hinreichend gedacht. Ein Strohspielplatz zum Toben und
ein Streichelzoo sorgten für Kurzweil. Der Losverkauf für die
Tombola fand reissenden Absatz. Neben kunstgewerblichen Handarbeiten von
Hobbykünstlern konnte der Besucher frisches Gemüse, unbelastete
Würst oder Naturhonig an verschiedenen Ständen kaufen.Beim Obst-
und Kürbistag bei Giesebrecht erhielten die Besucher: auch lnformationen
über Veredelung.
 
Dritter Obsttag:
Tausende
zog's an die Äpfel Von Matthias
Kowalski
Niederaden.
in die süßesten, edelsten und neuesten Früchtchen konnten
Gärtenfreunde und Interessierte beim dritten Niederadener Obsttag
am ver gangenen Wochenende beißen. Im Gartencenter Giesebrecht drehte
sich alles um saftige Äpfel und knackige Kürbisse.
Mehrere
tausend Besucher zog's am Samstag zum Gartencenter. Bei strahlendem Sonnenschein
präsentierte Giesebrecht verschiedene Obstpflanzen aus eigenen Beständen
und der ganzen Republik.
Frank
Lerch und sein Team legten besonderen Wert darauf, die Besucher auf vielsinnige
Art und Weise zu beeindrucken. Hier und da wurde an exotisch aussehenden
Pflanzen geschnuppert, es wurden wilde Früchte aus der Obstecke gekostet
und kundige Berater informierten über Pflanzenschutz und Düngung.
Jüngere Besucher tollten sich am Strohspielplatz aus, oder vergnügten
sich im Streichelzoo. Bei einer Veredelungsvorführung demonstrierte
das Gartencenter, wie Pflanzen durch Verknüpfung mit fremden Wurzeln
besser gedeihen.
Höhepunkte
des Aktionstages waren zweifellos die Kürbisausstellung und die Obstsortenbestimmung
durch den Früchtespezialisten Manfred Schrambke. Der Chemnitzer "Pomologe",
zu Deutsch: Apfelkenner, ist in der Lage, 350 Apfelsorten zu erkennen.
Der
nächste Knotenpunkt war der Kürbisstand:
Über
45 verschiedenförmige Sorten konnten dort bewundert und probiert werden.
Außerdem wurden 71 leckere Kürbisgerichte vorgestellt.
Gartencenter-Leiter
Frank Lerch freute sich über die gute Resonanz am Samstag: "Das schöne
Wetter hat gut mitgeholfen".
(Foto:
Matthias Kowalski)
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