
|
... auf engem Raum,
|
| oder
wie man auf dem eigenen Balkon Äpfel und Birnen erntet. |
|
Spalierobst:
Es
gibt je nach persönlichen Geschmack, verschiedene Möglichkeiten
Obstgehölze zu formen.
Wir
möchten Ihnen hier einige traditionelle Formen vorstellen. |
|
Einarmiger
Schnurbaum
 |
|
Zweiarmiger
Schnurbaum
 |
|
  |
U
- Spalier
 |
|
Palmette
waagerecht
 |
|
  |
Schräge
Palmette
 |
|
Verrierpalmette
 |
|
  |
| Im
Prinzip eignen sich alle Apfel - und Birnensorten um sie als Spalierbaum
zu formen. Man sollte jedoch darauf achten, das die Bäume auf schwachwachsenden
Unterlagen veredelt sind.
Bei
Äpfeln: Unterlage M9, M27 oder M26
Bei
Birnen: Unterlage Quitte A |
|
Der
Baum:
Als
Basismaterial dient ein Buschbaum aus einer Gartenbaumschule. Bei der Auswahl
der Pflanze achtet man gleich darauf, das die Seitenäste nach Möglichkeit,
paarig auf einer Ebene am Leittrieb entspringen.
Das
Spalier:
Die
zum Formen nötigen Spaliere können aus Holz, Metall oder auch
Spanndrähten bestehen. Der Abstand der einzelnen Stäbe oder Drähte
zueinander sollte ca. 40 cm betragen.
Das
"Abbiegen":
Der
Zeitpunkt ist hier von großer Bedeutung, da unausgereifte Triebe,
um so biegsamer sind. Biegen ist also nur 10 - 20 cm von der Spitze her
möglich. Der optimale Zeitpunkt liegt demnach zwischen Mai bis Juli. |
| Skizzen
zum Abbiegen: |
|
|
  |
Das
Entspitzen:
Alle
aus den Seitenknospen entspringenden Triebe werden auf ungefähr 4
Augen eingekürzt, damit sie die Ausbildung der späteren Äste,
der sogenannten "Arme", nicht behindern. Durch 2 - 3 maliges Entspitzen
wird der Grundstock des späteren Fruchtholzes gebildet. |
|
 |
  |
| Spalierobst
eignet sich besonders gut für kleine Gärten und Balkone. Die
Bäume bestechen nicht nur durch ihre Form, sondern auch durch ihre
Blütenpracht und deren Früchte. Als reichfruchtende Hecke sind
sie ein gutes Mittel, um Grundstücke und Grundstücksteile zu
trennen.
Illustrationen
© 2000 by Johenning |